Fotografieren ist mehr als den Knopf drücken

Was wäre die Welt nur ohne Fotos? Ständig posten wir neue Selfies, unser Mittagessen, oder einfach nur schöne Momente.
Die Fotografie ist eine schöne Sache. Noch mehr Spaß macht es jedoch, wenn man als angehender Hobbyfotograf von Anfang an einige Tipps und Tricks kennenlernt. Dabei fängt es nicht damit an, die passende Kamera zu besitzen. Mit dem entsprechenden Wissen gelingen selbst mit einer Handykamera erstklassige Bilder. Um bei den Tatsachen zu bleiben: Natürlich ist eine hochwertige Kamera mit den entsprechenden Einstellungen deutlich von Vorteil. Bevor also eifrig vi
el Geld in eine Profiausrüstung investiert wird, sollte erstmal dafür gesorgt werden, sich das Grundwissen anzueignen.

Die Drittelregel

Damit ein Bild auch die nötigen Emotionen, Leidenschaft und Spannung vermitteln kann, bedarf es einiger Tricks bei der Aufnahme.
Bei Fotografen immer beliebter ist daher die so genannte Drittelregel. Entsprechend dieser Regel, lassen sich die Bilder teilweise deutlich verbessern. Aber was ist die Drittelregel? Vielleicht ist Ihnen schon einmal das Raster aufgefallen, welches beim Durchgucken in der Kamera vorhanden ist? Dieses Raster spielt eine wichtige Rolle. Sollte dieses Muster nicht im Sucher vorhanden sein, kann dieser bei den meisten Kameras eingeschaltet werden. Ist dieses Raster aktiviert, wird das Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel platziert. Dadurch ist ein optimaler Abstand und Fokus zu erreichen.

Auf den Blickwinkel kommt es an

Für ein qualitativ hochwertiges Bild, ist zusätzlich entscheidend, aus welcher Perspektive fotografiert wird. Viele Anfänger versuchen mit ausgefallenen Spielereien ein besonders beeindruckendes Bild zu schießen. Um die Sache nicht unnötig kompliziert zu gestalten, sollte die “normale” Position nicht vergessen werden. Bilder, welche ohne viele Spezialeffekte auskommen, können ebenfalls sehr überzeugend sein.

Licht & Schatten

Es gibt fast nichts nervigeres, als ein Bild, was zu stark oder zu schwach belichtet wurde. Auch, wenn alle anderen Umstände perfekt gepasst haben, wie das Motiv, der Blickwinkel und die Drittelregel, so kann das Bild dennoch unbrauchbar werden.
Zwar kommt mit der Zeit auch die notwendige Erfahrung, sodass meistens nicht lange nach den optimalen Einstellungen gesucht werden muss, aber so etwas dauert. Am Anfang können Begriffe wie ISO-Wert und Verschlusszeit für viel Verwirrung sorgen.
Ähnlich wie beim Smartphone, hilft hier jedoch nur ausprobieren.

Wurde ein wenig herumgespielt, ist der Dreh schnell raus, welche Einstellung für welchen Effekt sorgt. Folglich werden auch typische Anfängerfehler vermieden, wie zum Beispiel einen Menschen bei Nacht mit Blitz zu fotografieren.
Dadurch ein brauchbares Foto zu bekommen, ist quasi unmöglich. Überwiegend endet der Versuch darin, ein neues Geisterfoto geschossen zu haben.

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